„Menschen werden von Menschen eingeordnet, beurteilt, abgestempelt und in Schubladen gesteckt. Dieser Mechanismus ist ein Urtrieb des Menschen. In früheren Zeiten war es lebenswichtig, sein Gegenueber in Bruchteilen von Sekunden als Feind oder Freund einordnen zu können. Dazu dienten gegebenenfalls Kriegsbemalung, Federschmuck oder auch in späterer Zeit Wappen und Uniformen. Die Gesellschaft, wenn nicht gerade im Kriegszustand, hat sich von diesen einheitlichen Zeichen und Uniformen getrennt oder Sie durch Statussymbole und Markenkleidung ersetzt; zerfallen in alle möglichen Formen von Subkulturen fehlt es oft an Orientierung. Menschen wechseln häufiger Kultur- oder Religionszugehörigkeit auf der Suche nach Geborgenheit, Liebe und Anerkennung ihres Gleichen. LOVE-STAMP setzt ein Zeichen, den anderen als „Das“ anzuerkennen, was er ist: ein Mensch verbunden durch Liebe.“
"People are being judged, classified, and branded by other people. This mechanism is an ancient desire of humans. Previously, it was essential to be able to judge one's enemy or friends within seconds. War-paint, feather head-dress or later also coats of arms or uniforms served to achieve this goal. People, if not in a state of war, are no longer using such uniform symbols, or, they have been replaced by status symbols, brands and makes; split into all sorts of sub-cultures, a sense of orientation is missing. People are ever more frequently changing their cultural or religious affiliations whilst looking for security, love and recognition. LOVE-STAMP is making a point to acknowledge others for what they are: people joined by love."
LOVE-STAMP, Lübeck 2010
